Antje1
Wanderausstellung durch Thüringen 2022
Wir sind auf Spätsommertour durch Suhl, Nordhausen und Saalfeld mit neuem Ausstellungssystem und vielen Partner*innen in den Orten
Sophie-(326)
Wir starten Ende August in Suhl
Skizze_Ausstellungssystem_end
Der Open Call läuft noch bis 27.Juli - jetzt bewerben!
Kein schöner _ _ _ _ in dieser Zeit

Wie wollen wir in einer Migrationsgesellschaft in Thüringen zusammenleben?

Über diese wichtige Frage wollen wir mittels Kunst im öffentlichen Raum auf gut besuchten Plätzen in Thüringen ins Gespräch kommen. Wir sind überzeugt, dass Kunst über einen neuen, ungewohnten oder irritierenden Blick auf die Wirklichkeit Demokratie stärken und einen Beitrag zur Solidarisierung in unserer Gesellschaft leisten kann.

Eine andere Stärke von Kunst ist es, Perspektiven sichtbar zu machen, die in einer Großerzählung untergehen. Sie kann Geschichten fantasievoll und ungewohnt neu erzählen. Und dann gibt es da noch die Abwesenheit von Kunst in diesem Sinne in vergifteten Erzählungen der antidemokratischen Kräfte und Rechten. Sie wollen die Gesellschaft spalten und unterteilen: Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung sind die Protagonisten. Ein anderes Kapitel: der völkische und nationale Heimatbegriff, auf dessen Boden sie gedeihen – dabei können Heimat und (mein) Land so viel mehr bedeuten: transkulturelle Gemeinschaft, Solidarität mit Ausgegrenzten und Schwachen und die Wertschätzung von Verschiedenheiten und Wahrnehmung von Gemeinsamem statt Trennendem. Unsere Leerstelle im Titel verweist in das Offene und Visionäre – auch das Letztere: eine Sache von Kunst.

Was gibt es zu sehen oder zu erleben?

Wir zeigen und vermitteln künstlerische Positionen und Perspektiven auf verschiedene ostdeutsche – bislang zu wenig erzählte – Realitäten von Künstler*innen mit und ohne Migrationsgeschichte. Wir denken bunt und abseits von Schubladen. Stattdessen wollen wir Gemeinsames finden und darüber in den Austausch kommen. Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm mit vielen Partizipationsangeboten: vom Erzählcafè über Workshops mit Künstler*innen,  anregenden Diskussionen und Performances bis Theateraufführungen. Damit der Austausch nicht nur rege, sondern auch gemütlich wird, entwickeln wir zusammen mit dem prämierten Kollektiv Plus X einen temporären und schicken Ausstellungsort, der zum Anschauen, Sinnieren und Verweilen einlädt. Das Ganze ist kostenlos oder auf Spendenbasis.

Rückblick Sachsen 2019

Erstmalig begab sich 2019 eine Gruppe von Künstler*innen vor der Landtagswahl in Sachsen in vier Kleinstädte, um über ihre künstlerischen Arbeiten im öffentlichen Raum mit den Menschen vor Ort generationsübergreifend in einen Dialog auf Augenhöhe zu treten. Ausgangspunkt war die Frage: „Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben?“ Neben den Arbeiten, die neue Perspektiven auf Sachsen anboten, setzte das Pilotprojekt auf ein umfangreiches Vermittlungsprogramm und Gespräche in der Ausstellung unter freiem Himmel – es kam zu intensiven Momenten und unvergesslichen Begegnungen; alle lernten viel dazu. Mehr erfahrt ihr in unserem Archiv. Klickt euch doch mal durch!

Gruppenbild
Die Künstler*innengruppe von 2019

Wir danken unseren Förder*innen: 

Unsere Kooperationspartner*innen: (in Kürze folgen weitere)